Jura erwandern

Der Jura ist eine der schönsten und vielfältigsten Wanderregionen der Schweiz. Aussichtsreiche Jura-Ketten, wilde Schluchten, endlose Wälder und einzigartige Wytweiden laden zu Streifzügen ein.

Die Auffahrts-Wanderungen der St. Galler Wanderwege im Jura haben eine lange Tradition. Während vier Tagen ist ein 3-Stern Hotel die Basis. Der Komfort-Wanderbus bringt die Wanderinnen und Wanderer von der Ostschweiz in den Jura und täglich in ein neues Gebiet.

Die Aussichtswanderung von Weissenstein nach Obergrenchenberg wurde bei herrlichem Wetter genossen. Gut ausgerüstet ist Dauerregen kein Hinderungsgrund und das Naturreservat Grande Caricaie am Neuenburgersee eine passende Variante. Zur Besteigung des Mont d’Or strahlte die Sonne bereits wieder vom blauen Himmel. Am Abschlusstag wurde die naturnahe Kulturlandschaft in der Umgebung von La Brévine durchwandert.

 

Hier sein ist herrlich

Schrieb der Dichter Rainer Maria Rilke, der in den 1920er Jahren öfters zur Kur in Bad Ragaz weilte. Er liebte das heilende Wasser und die Berge. Hätte er dies wohl auch gesagt, wenn er 600 Jahre früher hier gewesen wäre? Damals war das Thermalwasser in der Taminaschlucht nur über einen mühsamen Abstieg von Pfäfers her erreichbar. Um zur Thermalquelle zu gelangen, mussten sich die Heilungsuchenden in die 70 m tiefe Schlucht abseilen. In der feuchten, kalten, düsteren Umgebung verweilten die Kranken während Tagen und badeten in dem 36,5 ° C warmen Thermalwasser.
Heute ist die spektakuläre Schlucht einfacher erreichbar. Die Geschichte der Thermalquelle und des Alten Bad Pfäfers begleitete uns auf dieser Wanderung. Einzig beim steilen Aufstieg nach Valens kam man ein wenig ins Schwitzen. Dafür wurden wir bei Monika & Mariano in der Chrinna Pizza mit vorzüglichem Capuns, selbst kreierter und gemachter Pizza verwöhnt.
Hier sein ist wirklich herrlich! Ein schöner Ort den abwechslungsreichen Wandertag gemütlich ausklingen zu lassen.

Fotos Hanspeter Gabathuler, Margrit Roduner Gabathuler

Gratwanderung

Zum Säntisgipfel führen einige spektakuläre Bergwege. Die Verbindung vom Rotsteinpass zum Säntis über den Lisengrat gehört sicher zu den Eindrucksvollsten.  Die SAC Sektion Säntis erstellte 1904/1905, oder besser brach diese Route aus den Felsen.

Der Werdenberger & Obertoggenburger berichtete am 5. September über diese Wanderung. Lesen Sie mehr hier.

Fotos 2, 3, 5, 6 Doris Büchel

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