Salamander mögen es feucht

Im Gegensatz zu uns Menschen setzen sich Salamander nicht freiwillig der Sonne aus. Sie bevorzugen feuchte Verstecke, wo sie sich einen Grossteil des Tages aufhalten. Wenn es regnet steigen die Chancen einem Vertreter dieser urtümlichem Amphibien zu begegnen. Diesen Feuersalamander konnten wir am verregneten Pfingstwochenende am Buchserberg auf dem Wanderweg beobachten.

Feuersalamander

Feuersalamander

Der bis zu 20 cm lange Feuersalamander ist mit seinem wulstigen Körper und den gelben Flecken, die sich von der schwarzen Haut abheben, einfach zu bestimmen. Dieser Salamander lebt typischerweise in Waldgebieten in der Ebene und in mittleren Höhen bis 1000 m. Aktiv ist er vor allem bei Regenwetter und während der Nacht.

 

Alpensalamander

Alpensalamander

Der Alpensalamander ist weniger ein Waldtier und vor allem eine Gebirgsart. Er bevorzugt niederschlagsreiche Bergketten wo er bis auf 2400 m anzutreffen ist. Ein Regentag mit einer Temperatur von mindestens 4°C ist für diese Amphibie das typische Wetter um auf die Jagd zu gehen und vom Abend bis zum Morgen Wiesen unsicher zu machen. Ein Gewitter nach einer Trockenperiode kann ein sofortiges Ausschwärmen von Alpensalamandern zu jeder Tageszeit auslösen.

Es lohnt sich bei jedem Wetter unterwegs zu sein und nach diesen Salamandern Ausschau zu halten.

Birkhuhn Balz

Langsam hält auch in den Bergen der Frühling Einzug. Während dieser Jahreszeit liefert uns die Natur ein überraschendes Spektakel, die Balzshow der Birkhühner. Zu den eindrucksvollen Balzspielen finden sich die Birkhähne bereits im April auf dem Balzplatz ein, einen Monat vor den Hennen. Jeweils am frühen Morgen vollführen die Hähne während mehreren Wochen eigenartige Tänze, die sie mit einem tiefen Kullern begleiten. Dabei plustern sie das Gefieder auf und ziehen die Flügel nach. Im Mai besuchen die Weibchen den Balzplatz und lassen sich vom dominantesten Hahn begatten.
Wenn man das Glück hat, Zeuge einer Balzshow zu werden, sollte man das Tanzspektakel nur aus grosser Distanz beobachten. Die Birkhühner reagieren sehr empfindlich auf Störungen.

Der Bergfrühling lockt

Die Vegetationszeit in den Alpen ist kurz und die Pflanzen müssen sich beeilen um rechtzeitig zu blühen und fruchten. Die heissen Tage dieser Woche haben der Alpenflora den notwendigen Schub gegeben und die Blumenpracht rund um den Margelchopf leuchtet in allen Farben. Ein spezieller Genuss ist eine Wanderung am frühen Morgen. Nach dem Sonnenaufgang wärmen sich die Murmeltiere mit den ersten Sonnenstrahlen auf einem Stein, der Bergpieper zwitschert seine Melodie im Sinkflug und überall rauschen kleine Bächlein aus dem schmelzenden Schneefelder.