Birkhuhn Balz

Langsam hält auch in den Bergen der Frühling Einzug. Während dieser Jahreszeit liefert uns die Natur ein überraschendes Spektakel, die Balzshow der Birkhühner. Zu den eindrucksvollen Balzspielen finden sich die Birkhähne bereits im April auf dem Balzplatz ein, einen Monat vor den Hennen. Jeweils am frühen Morgen vollführen die Hähne während mehreren Wochen eigenartige Tänze, die sie mit einem tiefen Kullern begleiten. Dabei plustern sie das Gefieder auf und ziehen die Flügel nach. Im Mai besuchen die Weibchen den Balzplatz und lassen sich vom dominantesten Hahn begatten.
Wenn man das Glück hat, Zeuge einer Balzshow zu werden, sollte man das Tanzspektakel nur aus grosser Distanz beobachten. Die Birkhühner reagieren sehr empfindlich auf Störungen.

Schneesport mit Rücksicht

Schneeschuhlaufen ermöglicht märchenhafte Winterlandschaften in unberührter Natur zu erleben. Dabei gilt es Rücksicht zu nehmen auf die Natur. Das unerwartete Auftauchen eines Wintersportlers kann für Wildtiere problematisch sein. Eine Flucht durch den Schnee verbraucht viel Energie, welche dann zum Überleben fehlt. Wildruhezonen schützen die Wildtiere vor übermässiger Störung durch die Freizeitaktivitäten des Menschen. Diese Gebiete dürfen darum im Winter nicht oder nur auf ausgewiesenen Routen betreten werden.

Die informative Webseite Respektiere deine Grenzen informiert über die aktuellen Wildruhezonen und das Verhalten gegenüber Wildtieren im Winter.

Salamander mögen es feucht

Im Gegensatz zu uns Menschen setzen sich Salamander nicht freiwillig der Sonne aus. Sie bevorzugen feuchte Verstecke, wo sie sich einen Grossteil des Tages aufhalten. Wenn es regnet steigen die Chancen einem Vertreter dieser urtümlichem Amphibien zu begegnen. Diesen Feuersalamander konnten wir am verregneten Pfingstwochenende am Buchserberg auf dem Wanderweg beobachten.

Feuersalamander

Feuersalamander

Der bis zu 20 cm lange Feuersalamander ist mit seinem wulstigen Körper und den gelben Flecken, die sich von der schwarzen Haut abheben, einfach zu bestimmen. Dieser Salamander lebt typischerweise in Waldgebieten in der Ebene und in mittleren Höhen bis 1000 m. Aktiv ist er vor allem bei Regenwetter und während der Nacht.

 

Alpensalamander

Alpensalamander

Der Alpensalamander ist weniger ein Waldtier und vor allem eine Gebirgsart. Er bevorzugt niederschlagsreiche Bergketten wo er bis auf 2400 m anzutreffen ist. Ein Regentag mit einer Temperatur von mindestens 4°C ist für diese Amphibie das typische Wetter um auf die Jagd zu gehen und vom Abend bis zum Morgen Wiesen unsicher zu machen. Ein Gewitter nach einer Trockenperiode kann ein sofortiges Ausschwärmen von Alpensalamandern zu jeder Tageszeit auslösen.

Es lohnt sich bei jedem Wetter unterwegs zu sein und nach diesen Salamandern Ausschau zu halten.

Jura erwandern

Der Jura ist eine der schönsten und vielfältigsten Wanderregionen der Schweiz. Aussichtsreiche Jura-Ketten, wilde Schluchten, endlose Wälder und einzigartige Wytweiden laden zu Streifzügen ein.

Die Auffahrts-Wanderungen der St. Galler Wanderwege im Jura haben eine lange Tradition. Während vier Tagen ist ein 3-Stern Hotel die Basis. Der Komfort-Wanderbus bringt die Wanderinnen und Wanderer von der Ostschweiz in den Jura und täglich in ein neues Gebiet.

Die Aussichtswanderung von Weissenstein nach Obergrenchenberg wurde bei herrlichem Wetter genossen. Gut ausgerüstet ist Dauerregen kein Hinderungsgrund und das Naturreservat Grande Caricaie am Neuenburgersee eine passende Variante. Zur Besteigung des Mont d’Or strahlte die Sonne bereits wieder vom blauen Himmel. Am Abschlusstag wurde die naturnahe Kulturlandschaft in der Umgebung von La Brévine durchwandert.

 

Der Bergfrühling lockt

Die Vegetationszeit in den Alpen ist kurz und die Pflanzen müssen sich beeilen um rechtzeitig zu blühen und fruchten. Die heissen Tage dieser Woche haben der Alpenflora den notwendigen Schub gegeben und die Blumenpracht rund um den Margelchopf leuchtet in allen Farben. Ein spezieller Genuss ist eine Wanderung am frühen Morgen. Nach dem Sonnenaufgang wärmen sich die Murmeltiere mit den ersten Sonnenstrahlen auf einem Stein, der Bergpieper zwitschert seine Melodie im Sinkflug und überall rauschen kleine Bächlein aus dem schmelzenden Schneefelder.