Crossblades testen

Nach dem Aufstieg mit Schneeschuhen hast du sicherlich auch schon gedacht „Wäre jetzt schon schön, wenn man runterfahren könnte.“ Crossblades bieten dir seit diesem Winter diese Möglichkeit.

Crossblades_SteigfellEnde März ergab sich die Gelegenheit, dass ich dieses neue ‚Schneeschuh-System‘ ausprobieren konnte. Crossblades sind 89 cm lang mit einer Wendeplatte als Unterseite. Diese drehbare Platte ermöglicht mit der Steigfellseite aufwärts zu steigen und abwärts das Fahrtempo zu reduzieren. Die Seite mit dem Abfahrtsbelag und Stahlkanten wird zum Gleiten oder Fahren eingesetzt. Als Einsatzbereich wird sanftes bis mittelsteiles Gelände empfohlen.

Bei herrlichem Frühlingswetter probierte ich die Crossblades in den sanft ansteigenden Hängen ausserhalb von Wildhaus. Mit wenigen Handgriffen ist die Bindung an die Wanderschuhe angepasst. Das Aufsteigen empfinde ich als ökonomischer als mit Schneeschuhen. Der Fuss muss weniger angehoben werden. Die Crossblades können kräftesparend durch den Schnee gezogen werden und die Steigfelle halten im Anstieg gut. Beim Durchqueren einer Ebene wechsle ich die Wendeplatte auf die Gleitfläche. Dies ist auch alleine und ohne die Crossblades auszuziehen einfach machbar. Ähnlich wie beim klassischen Langlaufen ‚gleite‘ ich über die Schneefläche. Einen Hang querend beginne ich die Abfahrt vorsichtig. Die ersten Kurven sind noch unsicher, aber bald schon kurve ich mit Freude durch den sulzigen Schnee.

Bei guten Bedingungen im wenig bis mittelsteilen Gelände sind die Crossblades ein neues Wintersportgerät mit viel Spass Potenzial.

Crossblades selber testen

Im kommenden Winter sind Crossblades Test Tage im Gebiet St. Galler Rheintal und Toggenburg geplant. Details folgen.

Mehr Infos auf der Webseite des Schweizer Hersteller.

Schneeschuhtraum Spitzmeilen

Wechselhaftes Wetter hat SF Meteo angekündigt. Wird diese Prognose ins ‚Schwarze‘ oder vielleicht ins ‚Blaue‘ treffen?  Es lohnt sich doch bei fast jedem Wetter draussen zu sein. Als wir Thomas Bucheli bei der Maschgenkammbahn entdecken, sind wir endgültig überzeugt, „so schlimm kann es nicht werden“.

So starten wir hoffnungsvoll bei blauem Himmel in den Flumserbergen. Doch zwei Stunden später stapfen wir im tosenden Schneesturm der Spitzmeilenhütte entgegen. Nur noch rein in die warme Stube. „Das war’s dann wohl für heute“ sind wir uns einig. Doch während wir die warme Suppe geniessen, strahlt schon wieder der blaue Himmel durch die Panoramafenster.
Schnell sind die Schneeschuhe angeschnallt und wir erleben eine unverhoffte Nachmittagsrunde bei traumhaften Bedingungen. Dem Föhn sei Dank.

In der Nacht schneit es und der Wind rüttelt an der Hütte. Laut Prognose sollte es am Sonntagvormittag aber wieder niederschlagsfrei sein. Dass uns jedoch am Valentinstag gleich wieder herrlicher Sonnenschein erwartet, hätten wir in unseren kühnsten Schneeschuhträumen nicht erhofft. Durch herrlichen Pulverschnee ziehen wir unsere Spur in Richtung Spitzmeilen. Der zeitweise stürmische Föhn bläst Schneefontänen über die Bergrücken und zaubert faszinierende Windspiele über die Schneefläche. Den vom starken Wind in Schneewolken verhüllten Wissmilen Gipfel lassen wir heute links liegen und geniessen unseren Schneeschuhtraum in einer gemütlichen Runde durch die Weiten des Spitzmeilengebietes.

In der Alp Fursch schliessen wir das perfekte Wochenende in lustiger Runde mit Hollywood reifen Valentinstags Geschichten ab.

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Hoch über dem Walensee

Imposante Aus- und Tiefblicke sind unsere Belohnung nach der dreistündigen Schneeschuhwanderung im Toggenburg über verschneite Alpweiden und dem Aufstieg ins Frümseltal. Wir stehen in der Lücke zwischen dem Brisi und Frümsel, zwei der sieben Churfirstengipfel. Der Walensee liegt 1600 m direkt unter uns, am Grund der steilen Felswände. Beim aufkommenden Föhn ist die Fernsicht fantastisch und unser Blick schweift vom Kesch bis zum Glärnisch und weiter.

Aber auch im Frümseltal ist die von der Natur gestaltete Landschaft eindrücklich. Rund um die eindrücklichen Felsblöcke hat der Wind wahre Schnee-Kunstwerke geformt. Hier finden wir auch einen geschützten Ort für die Mittagspause.

Nachdem wir uns am herrlichen Panorama satt gesehen haben, steigen wir wieder ab in Richtung Sellamatt. Die Schneeschuhe geben uns einen sicheren Halt im anfangs steilen Gelände. Dann folgt ein gemütliches abwärts ‚gleiten‘ durch den weichen Tiefschnee.

Malbun – Pulver herrlich

Auf den Schnee mussten wir lange warten. Aber jetzt ist er da, und wie! Was gibt es schöneres, als eine Spur durch eine frisch verschneite Winterlandschaft in 30 cm Pulverschnee zu ziehen? Pulverschnee konnten die Teilnehmer beim Schneeschuhwochenende mit Wanderleiter Martin ausgiebig in der tiefverschneiten Winterlandschaft geniessen. Nur leider wollte es gar nicht mehr aufhören zu schneien. Es zeigte sich aber, dass es sich bei jedem Wetter lohnt draussen unterwegs zu sein. So wurden wir belohnt mit  kurzen sonnigen Momenten nach intensivem Schneefall, der Sichtung eines Schneehasen und köstlichen Fürstenhäubchen.
Malbun im Fürstentum Liechtenstein bietet wahrhaft fürstliche Schneeschuhwanderungen.

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Vollmond im Toggenburg

Nach einem grauen Tag verziehen sich die Wolken gerade rechtzeitig für unsere Abendwanderung. Der Schnee reflektiert genügend Restlicht, so dass ohne Lampen gestartet wird. Gemütlich wandern wir durch die leicht ansteigende Winterlandschaft. Nach kurzer Zeit steigt der Vollmond hinter den Liechtensteiner Bergen hoch. Im Mondlicht sind die umliegenden Berge nun hell erleuchtet und die Schneedecke glitzert. Welches Dorf leuchtet dort unten zu uns hoch und welche Bergspitze ist der Falknis? Zeit eine Pause zu machen und bei heissen Getränken die Aussicht zu geniessen. Über Alpweiden ziehen wir unsere Spur weiter bis zum Fondue-Hüttli. Ein traumhafter Abend der mit einem feinen Fondue abgerundet wird.